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FrischFleisch
 Betreff des Beitrags: Re: Userreviews zu Todestage
BeitragVerfasst: 17.11.2013, 19:43 
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@egge: bzgl. "oh wie sie schrie" und "oststern" stimme ich dir uneingeschränkt zu - absolut top!
"lang lebe die nadel" & "seele mein" rangieren hingegen bei mir auf selbem beliebtheitsniveau - absolut top!

die riffs machen mir oft angst, wie sie so daher kommen...allein bei dsdsl...

ich hoffe, ER bekommen dafür Platin!


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 Betreff des Beitrags: Re: Userreviews zu Todestage
BeitragVerfasst: 17.11.2013, 20:22 
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Da meine KKTH-Edition bisher leider nicht angekommen ist, kann ich zur Aufmachung usw. leider noch nichts sagen.

Aber ich habe das Album seit Freitag immerhin dank Spotify rauf und runter gehört, womit ich zumindest die Musik bewerten kann - und um die gehts ja auch!

Waldgott (10/10)
In den Opener habe ich mich gleich verliebt. Der Song baut von Beginn an eine geniale Atmosphäre, ja, eine richtige Spannung auf. Mein absolutes Highlight ist dann das letzte Drittel, wo es in den Wald geht. Die Melodie und der Text greifen hier genial ineinander und erzeugen Gänsehaut-Momente. Und dann kommt das Ende. Beim ersten Hörgang habe ich mich kurzum einfach schlapp gelacht. Problem: Das Ganze ist leider nur ein, vielleicht auch zwei mal lustig. Auf dauer stört es aber und versaut die Stimmung nach dem fantastischen Song. Trotzdem ist der Track an sich stark genug, um sich nicht vom Ende abwerten zu lassen.

Todestag (10/10)
Knallt. Geht ins Ohr. Mehr davon! Todestag ist mal wieder ein Brecher, wie er sein muss. Der Text ist schön fies und gleichzeitig absolut sarkastisch vorgetragen und passt zu ER wie der Hammer auf den Hinterkopf. Gerade der Refrain ist ein Ohrwurm vor dem Herren.

DSDSL (7/10)
Die Superleiche zündete bei mir erst beim dritten oder vierten Durchgang. Thematisch ein starker Song und fast schon doomig daherkommend, schleppt er sich zwar in den Gehörgang, bleibt dort aber nicht sofort hängen. Mittlerweile höre ich ihn zwar recht gerne, aber ein Highlight wird er bei mir nicht mehr.

Höllenfahrt (9/10)
Meine Fresse. Es hieß ja schon, dass der Song schnell sein würde, aber das hätte ich nun nicht erwartet. Der Name des Tracks gibt eindeutig die Richtung vor, gepaart mit dem Text mündet er in purem Chaos. Richtig, richtig gut.

Lang lebe die Nadel (9/10)
Gefiel mir schon in der Vorabversion sehr gut und dabei ist es auch geblieben. Das Riff ist nach wie vor ein richtiger Ohrwurm, das Thema interessant aufgegriffen und obwohl der Song sich komplett im Midtempo bewegt, wird es nicht langweilig.

Familienbande (7/10)
Auch hier brauchte ich zwei, drei Anläufe damit es zündet. Die Familienbande ist textlich ein starker Track, mir ist die musikalische Umsetzung aber etwas zu eintönig geraten.

Oh wie sie schrie (10/10)
Hier habt ihr euch wieder selbst übertroffen. Ein fast schon verträumter Song, der aufgrund des Textes aber andere Atmosphäre schaffen sollte. Die Geschichte reißt mit und der Song wirkt auf jeden Fall nach. Ganz stark!

Mitternacht (9/10)
Na, was ist das denn? Ein Hit-Song von ER? Musikalisch defintiv der eingängigste und "einfachste" Track, was ihn aber aber auf keinen Fall schlecht macht. Der Song geht richtig gut ins Ohr und der Text gefällt auch. Eine schöne Gute-Nacht-Geschichte.

Oststern am Narbenhimmel (10/10)
Als ich dann dachte, mich kann nichts mehr überraschen, kommt dieser Bastard von einem Meisterwerk daher. Der Aufbau ist mehr als genial, die Geschichte textlich sowas von bildlich dargestellt. Die Melodien setzen sich sofort im Gehörgang fest. Danke, für dieses Teil! Einer der stärksten Tracks, die ihr je gemacht habt.

Tot/Untot (8/10)
Mir gefiel die Demo-Version ja damals gar nicht soo gut. Zum Glück lag es auch wirklich an der Version, denn das fertige Albumstück ist großartig! Thematisch am Puls der Zeit, werden die Untoten ja nicht langweilig. Musikalisch sehr dreckig und die Tempowechsel machen richtig Spaß!

Seele Mein (9/10)
Ebenfalls wieder eine starke Geschichte, die musikalisch klasse begleitet wird. Und wenn man denkt, man hat es überstanden, kommt das extrem fiese Ende. Aber: Hab ich was an den Ohren oder erinnert die Melodie teilweise ganz stark an einen Part aus "Rostrot"?

Eisenherz (10/10)
Für diese Leistung gibt es klar die Bestnote! Sehr cool geworden, großes Lob an den kleinen Mann!

Fazit:
Todestage hat mich mal wieder überrascht. Abermals habt ihr es geschafft, ein Album nicht so klingen zu lassen, wie alle bisherigen Veröffentlichungen. Nicht jeder Song hat sofort gezündet, aber das hatte ich auch schon bei Rostrot und Schlangensonne. Das auf dem Album sowohl musikalisch, als auch textlich wieder die deutlichen roheren Töne dominiere, gefällt mir ausgesprochen gut. Wo sich das Album im Gesamtbild einpendelt kann ich noch nicht so ganz sagen, aber es steht auf einer Ebene mit Rostrot, was ich auch ganz stark fand. Letztendlich ist es ja auch egal und Fakt ist: Ihr habt mal wieder ein richtig geiles Album abgeliefert und ich freue mich schon auf die eine oder andere Nummer live zu hören. Marschmusik - ich bin bereit!


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 Betreff des Beitrags: Re: Userreviews zu Todestage
BeitragVerfasst: 18.11.2013, 15:30 
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Hab es dann endlich auch mal bekommen. Mein Paket mit der Todestage darin. Tja ich wollte was ausführliches schreiben, aber die Tezension von Maniac trifft ziemlich das was ich auch sagen würde. Definitiv eins der mächtigsten Alben unserer Helden aus Thüringen


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 Betreff des Beitrags: Re: Userreviews zu Todestage
BeitragVerfasst: 18.11.2013, 18:11 
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Ein großartiges Urteil will und kann ich mir noch nicht bilden, da ich das Album noch nicht oft und intensiv genug gehört habe. "Lang lebe die Nadel" und "Eisenherz" haben es geschafft, bei mir sofort zu zünden. Was die "kleine Blutkehle" da vorträgt ist echt klasse!!!


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 Betreff des Beitrags: Re: Userreviews zu Todestage
BeitragVerfasst: 18.11.2013, 21:20 
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Nach dem weltklasse Auftritt in Zürich und den paar Häppchen von Todestage, war heute endlich das langersehnte Album in meinem Briefkasten.
wohow, ich bin sprachlos... einfach unglaublich..
diese Cd wird die nächsten Monate all meine Player dominieren.


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Mitglied "Innerer Kreis"
 Betreff des Beitrags: Re: Userreviews zu Todestage
BeitragVerfasst: 19.11.2013, 16:26 
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Es ist noch zu früh für ein finales Urteil. Dazu brauche ich noch ein paar Durchläufe mehr. Das Album rotiert nun seit letzter Woche im Player. Mein erster Eindruck ist mehr als positiv. Der Sound ist wieder extremer geworden, und das passt gut zu den Songs. Mit ,,Todestag" ist für mich jetzt schon ein neuer Evergreen auf dem Album entahlten. Der Song ist ein absolutes Meisterwerk. Freue mich schon darauf den am Fr. live zu hören. Bisher ist auch kein Song dabei der mir nicht zusagt. ,,Oh wie sie schrie" und ,,Lang lebe die Nadel" sind bei mir momentan auch ganz oben dabei. Beim Opener finde ich den Gag am Ende auch nicht so toll. Der ruiniert die aufgebaute Stimmung doch etwas. Sonst ist das Lied nämlich ebenfalls super. Bei den schnelleren Stücken gefällt mir momentan ,,Familienbande" einen Tick besser als ,,Höllenfahrt".


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alter Knacker
 Betreff des Beitrags: Re: Userreviews zu Todestage
BeitragVerfasst: 19.11.2013, 16:30 
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[Maniac] hat geschrieben:
Seele Mein (9/10)
Hab ich was an den Ohren oder erinnert die Melodie teilweise ganz stark an einen Part aus "Rostrot"?

Hast nichts an den Ohren, fand das auch ziemlich recycled, auch wenn "Rostrot" ein klasse Song ist.

Bei mir hat das Album bisher leider nicht wirklich gezündet, aber ich gebe mal noch ein paar Chancen. Sind schon ein paar nette Songs drauf, aber das passt alles nicht so richtig zusammen. Schon der düstere Opener, der dann am Ende zur Comedy-Nummer wird, ist beispielhaft dafür. Sowas wie DSDSL und gleich danach Black Metal ("Höllenfahrt") ist zwar Abwechslung, aber es ist nicht rund. Rostrot fand ich als Album recht homogen, wenn man den Kathi-Song weglässt, aber hier passt irgendwie nix zusammen. Schade.

PS: der Bonustrack ist cool :D


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 Betreff des Beitrags: Re: Userreviews zu Todestage
BeitragVerfasst: 19.11.2013, 16:41 
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Das Ende von "Waldgott" scheint niemandem bisher so richtig zu gefallen...
Gut so, alles richtig gemacht. Ein Anti-Klimax scheisst nunmal vor den Koffer, so ist das nunmal. Das Ende des Liedes ist übrigens die Grundidee des Songs, der gesamte Rest wurde dahingehend komponiert & konzipiert um auf das Grande Finale hinzuführen. Das muß keinem gefallen, Kunst ist nicht immer schön und muß sich nicht erklären. Bursche Lenz haßt das Ende übrigens auch, wenn das jemanden tröstet.

Gruß, M.


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 Betreff des Beitrags: Re: Userreviews zu Todestage
BeitragVerfasst: 19.11.2013, 17:28 
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Um es kurz zu machen - Wahnsinn, dass dieses Album es in die Top 3 meiner ER-Plattensammlung geschafft hat. Lp´s sauber gestanzt, kein Höhenschlag. "Oststern am Narbenhimmel" verdient Platin, Meisterwerk! Einzig und allein mit "Mitternacht" kann ich gar nichts anfangen. Der Rest versetzt einen musikalisch wieder zurück in die Anfänge, ohne dabei zu kopieren. Besser hätte man das 10.Werk kaum verrichten können.


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kleiner Tölpel
 Betreff des Beitrags: Re: Userreviews zu Todestage
BeitragVerfasst: 19.11.2013, 18:08 
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Bezüglich des Waldgott-Endes: Es wurde doch schon lange vor Veröffentlichung des Albums angekündigt, dass es zu Hass führen wird. :lol:

M. Roth hat geschrieben:
Update 31/07/13 -

Heute den Mix abgeschlossen von "Waldgott", "Oh wie sie schrie" & "DSDSL". Geile Scheiße. Für das Ende von "Waldgott" werden uns ebenso viele Leute hassen wie lieben... OK, eher mehr werden es hassen. 8)


Mich stört es jedenfalls definitiv nicht. :p

Bislang hatte ich, soweit ich mich erinnere, auch schon von jedem Lied einen fetten Ohrwurm. Ganz besonders angetan haben es mir Todestag, Mitternacht und "Oh wie sie schrie". Mit Höllenfahrt kann ich noch nicht so richtig viel anfangen. Rückkehr zu den Black Metal Wurzeln schön und gut, aber auch bei jedem anderen BM ist mir Dauer-Blastbeat ein wenig zu eintönig. ;)
Ansonsten: ganz großes Tennis! Und was die Geige angeht, möchte ich die Worte des Faulenden Fleisches exakt wiedergeben: Verfluchte Scheisse, lasst die Geige nie wieder weg!



edit: Was stimmt denn hier nicht mit dem Quote und den Smilies...


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FrischFleisch
 Betreff des Beitrags: Re: Userreviews zu Todestage
BeitragVerfasst: 19.11.2013, 20:43 
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auch wenn ich damit Ms Plan durchkreuze > mich hat das Ende vom Waldgott nur beim ersten Durchlauf etwas irritiert und seitdem freue ich mich jedesmal drauf, weil es mich zum Schmunzeln bringt und mir die Illusion verschafft "ach, könnte schlimmer sein" ;)
der Übergang bei 4:23 ist einfach nur :herz: - fast könnte man dann meinen, die Zeit bleibt gleich stehen...und dann das Ende...herrlich!

TT auf Vinyl hört sich, zumindest auf meiner Anlage, vom Klangbild her etwas differenzierter an als auf CD und ist somit die bevorzugte Wahl.

apropos Klangbild: sehr stimmig, druckvoll und homogen abgemischt. allerdings ist mir die Snare zu sehr eingebettet, sprich zu weich...dumpf - ich habe die gerne etwas härter, so wie z.B. bei Marienbad, ABER das ist halt Geschmackssache und würde mich jetzt, so ich ein Rezensent wäre, nicht in meinem Gesamturteil beeinflussen.

bei " Lang lebe die Nadel " / "oh wie sie schrie" / "Oststern" / "Seele mein" darf mich keiner stören. das zieht einen sofortigen Platzverweis nach sich!


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 Betreff des Beitrags: Re: Userreviews zu Todestage
BeitragVerfasst: 19.11.2013, 22:26 
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Wohnort: Xibergia
M. Roth hat geschrieben:
Das Ende von "Waldgott" scheint niemandem bisher so richtig zu gefallen...
Gut so, alles richtig gemacht. Ein Anti-Klimax scheisst nunmal vor den Koffer, so ist das nunmal. Das Ende des Liedes ist übrigens die Grundidee des Songs, der gesamte Rest wurde dahingehend komponiert & konzipiert um auf das Grande Finale hinzuführen. Das muß keinem gefallen, Kunst ist nicht immer schön und muß sich nicht erklären. Bursche Lenz haßt das Ende übrigens auch, wenn das jemanden tröstet.

Gruß, M.


Anti-Klimax, das trifft es gut... beim ersten mal traff es mich wie ein schlag. Der ganze Song steigert die Spannung und das Grauen musikalisch und gesanglich ins unendliche. Und dann, :"das Tier war nett"
Ich dachte mir zuerst nur: wtf!?
aber da bin ich ganz dkf's Meinung,.. es bringt einem zum Schmunzel...
Von mir aus könnt bei jedem Album mal so ne "Ohrfeige" dabei sein. Es hat mich auch etwas an Marienbads, Roslins Curse, erinnert "Verreckt Junge" :D
Find es auch interessant das die "Ohrfeige" zuerst da war und der Rest nur dazu da ist das diese Feige richtig knallt?
Ich frage mich auch oft was dieses quitschen am Schluß sein sollte? Macht es Sinn, oder verleiht es der Pointe mehr tiefgrund? Oder soll es nur irritieren?


und noch zu Seele Mein:
Es endet so krass grausam :) So wie ich's mag....
die unsterbliche Seele
Saubere Arbeit <3


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FrischFleisch
 Betreff des Beitrags: Re: Userreviews zu Todestage
BeitragVerfasst: 19.11.2013, 22:32 
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Ah so schlimm ist das Ende nicht. Das Lied war nett. Hab mir es ein paar mal angehört. Hab zwei, drei Bier getrunken und dann noch mal.

Ich muss gestehen das ich es schon oft gehört habe und es immer noch lustig finde. Es passt zum Humor von ER.


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 Betreff des Beitrags: Re: Userreviews zu Todestage
BeitragVerfasst: 20.11.2013, 03:57 
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21.03.2011, 18:58
Beiträge: 261
Wohnort: Obergrombach
M. Roth hat geschrieben:
Das Ende von "Waldgott" scheint niemandem bisher so richtig zu gefallen...
(...)
Bursche Lenz haßt das Ende übrigens auch, wenn das jemanden tröstet.
Gruß, M.


Nope, mir gefällt das Ende absolut! Vorallem weil ich nicht einmal finde, dass es die Atmosphäre der vorherigen Minuten auf immer zerstört. "Waldgott" ist in meinen Augen zusammen mit "DSDSL" der beste Song des Albums und baut bei mir jedesmal wieder eine absolut düstere Stimmung auf, auch wenn ich das verdammt amüsante Ende kenne.

Eine Frage hätte ich allerdings: sind diese Hintergrundgeräusche etwa "Achselfürze" wie man sie noch aus Grundschulzeiten kennt? :D

PS: ... und Bursche hat somit keinen Geschmack. Diskussion beendet. ;)


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FrischFleisch
 Betreff des Beitrags: Re: Userreviews zu Todestage
BeitragVerfasst: 20.11.2013, 07:58 
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Ich versuche es mal kurz zu machen:
1. Waldgott: Ungewöhnlicher Opener, aber Lied gefällt, beim ersten Mal musste ich am Ende schmunzeln, mittlerweile schalte ich kurz bevor es kommt einfach weiter. Bin mir übrigens ziemlich sicher, dass das Geräusch am Ende ein Hund beim Vögeln ist ;)
2. Todestag: Für mich mit das Highlight des Albums. Ein neuer Eisregenklassiker ist geboren und ich muss an dieser Stelle direkt sagen: BITTE LASST DIE BRATSCHE NIE NIE WIEDER WEG. Nichtmal weil ich ein riesen Verfechter der alten Sachen bin, sondern weil sie einfach nur geil klingt.
3. DSDSL: Für mich eines der schwächeren Songs des Albums, weiß auch nicht warum. Vielleicht braucht es einfach noch ein paar Durchgänge bis es zündet.
4. Höllenfahrt: Mir persönlich einfach ein bisschen zu stumpf. Kann aber auch daran liegen, dass ich momentan nicht so den Nerv auf Geknüppel habe.
5. Lang lebe die Nadel: Hat sich mit zu eines meiner Lieblingssongs entwickelt. Obwohl mir Drogentexte eigentlich immer auf den Sack gehen, passt hier einfach alles. Einfach ne starke Nummer.
6. Familienbande: Siehe Höllenfahrt. Wenn dann noch eher Höllenfahrt als Familienbande.
7. Oh wie sie schrie: Mega atmosphärisch und nach einer langen Spät oder Nachtschicht einfach gut zum runterkommen.
8. Mitternacht: Starker Orhwurm und auch ein Highlight des Albums.
9. Oststern: Genau wie "Oh wie sie schrie" ein tolles Lied mit Atmosphäre und einfach geil beim nächtlichen Autofahren zu hören.
10. Tot/Untot: Fand ich anfangs nicht so toll aber nach einigen Durchläufen gefällts mir gut.
11. Seele mein: Ein weiteres mega Highlight und super Abschluss des eigentlichen Albums.
12. Eisenherz: Der Song ist ein Ohrwurm das muss man ihm lassen und ich als Comicnerd find den außergewöhnlichen Ausflug in Form dieses Songs ganz nett :)

Fazit: Das eigentliche Album (ohne Eisenherz) bietet 7 starke Songs, 2 mittelstarke und 2 schwache Songs. Alles in allem gebe ich dem Album 8 von 10 Punkten und freue mich auf das Konzert in Essen.


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