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Administrator
 Betreff des Beitrags: Userreviews zu Todestage
BeitragVerfasst: 20.10.2013, 20:05 
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Hier ist es nun. Das zehnte Album von Eisregen. Ein Jubiläum, welches ursprünglich nicht geplant war. Und wir können dankbar sein, dass M., Yantit und Co ihre Meinung geändert haben und vor Menschmaterial noch andere Alben bringen. Aber bleiben wir in der Gegenwart, die uns mit Todestage einen absoluten Höhepunkt beschert.

Auf die einzelnen Lieder gehe ich nur kurz ein:

Waldgott ist als Opener eine ungewöhnliche, aber interessante Wahl. Man ist sofort im Gefühl der alten Zeit, wenn die ersten Töne des Albums der Geige gehören und sich das getragene Stück in seiner ganzen Atmosphäre aufbaut.
Aber so bleibt es nicht, gleich mit dem folgenden Titelstück und zukünftigen Liveklassiker geht es in die Vollen. Auch ein sehr brauchbarer Ansatz, Beziehungsprobleme zu lösen ;) . Unglaublich starkes Lied!
DSDSL ist eine Pungent Stench Hommage mit Gitarrenparts von El Cochino himself, und danach ein weiterer Höhepunkt.
So viel Black Metal wie in Höllenfahrt hat man lange nicht mehr bei Eisregen gehört. Wer Lieder wie Ausgeburt oder Glockenstrang mochte…in dieser Art, nur besser. Absolute Granate und ich glaube das schnellste Eisregen Lied überhaupt.
Lang lebe die Nadel ist bekannt, wieder ein atmosphärischer Song und für mich eines der besten Lieder des Albums. Hier kommt die „klassische“ Blutkehle am stärksten zum Einsatz.
Familienbande beschwört wieder die schwarzen Wurzeln. Schnell, hart, heftig, geil.
Oh wie sie schrie nimmt das Tempo wieder raus, setzt auf eine Pianomeldie…und trotzdem singt die Blutkehle.
Mitternacht ist ein mit viel Elektronik versetzes Stück, hat was von Rammstein ohne sie zu kopieren. Wahrscheinlich für viele das beste Lied des albums, geht ins Ohr und bleibt kleben.
Oststern am Narbenhimmel das wohl ungewöhnlichste Lied des Albums, eine mehr als beeindruckende Gesangsleistung und eine echte Überraschung.
Tot/Untot…vergleicht einfach die Version vom Legacy Sampler und vom Album. Mehr will ich nicht sagen.
Seele mein ist für mich der perfekte Rausschmeisser, hypnotisch und wieder mit Ohrwurmcharakter. Klasse

Nun zum Album.
Wahnsinn!
Todestage ist das mit Abstand abwechslungsreichste Album von Eisregen. Die Band schafft den schier unmöglichen Spagat, die besten Lieder ihrer Laufbahn zu bringen und trotzdem so hart zu sein wie sehr lange nicht. Es als „old school“ zu bezeichnen liegt mir fern, da es das nicht wirklich ist. Es sind einfach wieder viele härtere Lieder, deutlich weniger „klassisches“ Keyboard Geklimper als auf den letzten beiden Alben…und ganz nebenbei auch gesanglich das extremste Album von Eisregen. Kaum Klargesang, und die Blutkehle klingt brutaler und besser denn je.
Nach dem meiner Meinung nach (im Vergleich zu den früheren) etwas schwächeren letzten beiden Alben hat sich die Band mehrere Schritte nach vorne bewegt.

Kurz gesagt, Todestage ist das beste Eisregenalbum bis jetzt, was kaum eine Band mit dem zehnten Longplayer schafft. Mehr Abwechslung, mehr Härte, mehr extremer Gesang…vom Old school Fan bis zum „jungen“ Fan, der erst seit kurzem die Band hört…mit Todestage wird jeder glücklich werden.

Eine tiefe Verneigung vor dieser Leistung und Respekt!!!!!

_________________
"Na, wie is es" - "Hm. Das schmeckt, als ob dir ein Kamel in den Mund stuhlt"_________________ "Mir magelt es an sozialen Kontakten, ich habe nur asoziale Kontakte"__________________________________


Zuletzt geändert von Predator am 22.10.2013, 19:59, insgesamt 1-mal geändert.

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BeitragVerfasst: 21.10.2013, 18:50 
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Die Todestage ist wirklich ein sehr gelungenes Album. Nachdem Eisregen für mich ein kleines Tief ab der Knochenkult durchgemacht hat, hatte ich nach der mE besser gelungenen Rostrot einiges an Hoffnung. Wow, jetzt bin ich geplättet. Einerseits ist man echt in den alten Alben, so wird man gleich in Waldgott mit Geigen begrüßt, andererseits zeigen sich Eisregen mit neuen Ideen und von Eisregen bekannten supercoolen Mid Tempo Beats. Gleichzeitig gibt es auch in DSDSL fette Downtempos, gepaart mit Blastbeats. Wer nur Blast mag, ist z.B. in Höllenfahrt genau richtig, denn du durchmachst du den Liedtitel, durchgängig ;-)
Lang lebe die Nadel wird sicherlich ein Aufhänger für viele, haha, genug Spaß! Tolle Atmosphäre!

Ach und so geht es auch weiter. Ich war nie ein guter CD-Reviewist. Ich kann euch schon mal sagen, kein Lied hat mich enttäuscht, im Gegenteil bin ich sogar durch und durch zufrieden.

Mein Lieblingslied von den regulären Liedern ist übrigens Mitternacht 8)

_________________
“Heat produced by pressure expands to fill the mind available, from which it can pass only to a cooler mind.”


Zuletzt geändert von KotundSchmerz am 22.10.2013, 20:01, insgesamt 2-mal geändert.

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BeitragVerfasst: 21.10.2013, 19:18 
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Schließe mich meinen Vorschreibern an, Todestage ist textlich wie musikalisch innovativ und ein großer Schritt nach vorne, erinnert dabei dennoch häufig an ältere Werke (prä-WW). Die Songs sind insgesamt düsterer und wieder härter ausgefallen, eingängige Melodien kommen aber auch nicht zu kurz. Empfehlung: Unbedingt eine Version mit Bonussong holen, sehr eigen und freaky. Zu wissen, wer der Sänger ist, macht den Track nicht minder unheimlich :mrgreen:

Für mich das beste Album seit FF!

_________________
Ich sah sein trauriges Gesicht langsam vorüberschweben, dann schlug der Herr auf dem Dach meines Wagens auf.


Zuletzt geändert von Malice in Wonderland am 22.10.2013, 20:02, insgesamt 1-mal geändert.

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BeitragVerfasst: 21.10.2013, 19:58 
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Liest sich interessant und ich ich freue mich schon riesig auf das Scheibchen.
Leider bemustert uns Massacre immer erst am VÖ Tag mit den ER Veröffentlichungen und so kann ich leider selbst noch nichts zum Album sagen.

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...der Weg im Herzen eines Mannes ist steiniger...

only the weak die on the cross, the strongest during the fight, I HATE HIPHOP


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 25.10.2013, 09:39 
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Der Thread wird am 15.11. wieder geöffnet

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 Betreff des Beitrags: Re: Userreviews zu Todestage
BeitragVerfasst: 15.11.2013, 15:23 
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Da ist es beziehungsweise da sind sie - die Todestage. Nach Rostrot war ich wirklich gespannt auf das Album gewesen. Seit Blutbahnen ist die musikalische Entwicklung deutlicher als je zuvor. Der cleane Gesang wurde immer besser, technisch wie auch vom Einsatz her, die Blutkehle kam mehr und mehr zum Einsatz und die Alben wurden abwechslungsreicher und verloren mit der Zeit an Eintönigkeit. Natürlich bin ich ein großer Fan der alten KK aber von einer enormen Abwechslung kann man bei dem Album wohl nicht sprechen.
Mit Rostrot kam der große Sprung und man hatte das Gefühl, dass dieser Drahtseilakt zwischen neu und alt wesentlich besser funktioniert hat - Todestage perfektioniert diese Idee.
Mit Waldgott gibt es ein unfassbar guten Opener und wer bei dem Streicher nicht an alte Alben erinnert wird hat wohl was verpasst. Dieser Song verbindet für mich alles. Eine verdammt coole Geschichte, epische Länge, harte Töne und zum Ende gibt es auch noch ein wenig was zu lachen - damit habe ich nun wirklich nicht gerechnet.
Die Titelsongs sind bei Eisregen ja bekanntlich immer große Highlights und so folgt auf den wirklich starken Opener gleich der wirklich starke Titelsong. Mit Todestag gibt's den Beziehungsratgeber für den MP3 Player. Auch wird wieder eine Geschichte erzählt und diese ist wunderbar morbide, böse und musikalisch ein Knaller. Wirklich geil!
DSDSL ist wohl der einzige Song auf dem Album mit dem ich überhaupt nicht klar gekommen bin. Beim ersten mal hören fand ich ihn, nett ausgedrückt, scheiße. Ein paar Hördurchgänge später ist er jedoch ziemlich gewachsen und mittlerweile ist DSDSL für mich kein bisschen schlechter als der Rest des Albums. Die Geschichte beziehungsweise Kritik ist bitterböse im Eisregenstil verpackt und der Song knallt gut. An alle, denen es vielleicht beim ersten mal wie mir ging - gebt dem Lied ein wenig Zeit, der Song zündet noch!
Dann geht's weiter mit der munteren Höllenfahrt. Alter Schwede. Ein richtig schnelles Stück das ohne Probleme hätte auf der KK sein können. Ein ziemliches Brett im Bezug auf Geschwindigkeit und Härte. Mit gefällt er wirklich richtig gut und ich habe mich echt gefreut mal wieder so ein Black Metal lastiges Lied von Eisregen zu hören - Panzerkreutz zieht auf Ketten durch die Todestage. Feine Sache.
Der folgende Song war ja schon vorher bekannt. Lang lebe die Nadel ist also keine völlige Überraschung gewesen, obwohl...vielleicht auch doch? Im Gegensatz zu der "Demo" Aufnahme gefällt mir die Albumversion um einiges besser. Den Ohrwurmcharakter hätte ich vorher überhaupt nicht erwartet und insgesamt, man höre und staune, wirkt der Song viel ausgereifter [Captain Obvious strikes again] und bietet nach der spaßigen Fahrt eine kleine Verschnaufpause ohne dabei einen Lückenfüllercharakter zu bekommen. Mid-Tempo kann Eisregen halt auch einfach gut.
Nach einem Monster im Wald, eine beschissenen Freundin, Drecksfernsehn, einer Höllenfahrt und Heroinabhängigkeit geht es nun zu den Wurzeln - die liebe Familie. Familienbande beschreibt, in Höllenfahrt Manier, eine liebevolle Familie mit einem alternativen Lebensstil und, nennen wir es mal, besonderen Bedürfnissen. Das Lied klingt ungefähr so freundlich wie die Familie selbst und ist für mich ein Highlight auf dem Album. Was bin ich froh das Höllenfahrt nicht der einzige Song in diesem Stil auf dem Album ist.
Ich bin mir nicht sicher ob das beabsichtigt war oder nicht aber schon lustig das nach Familienbande scheinbar die Familiengründung kommt mit "Oh wie sie schrie" - nach dem Martyrium und dem Familienoberhaupt würde es mich zumindest nicht wundern wenn "Oh wie sie schrie" den das lyrische Prequel zu Familienbande wäre. Hier werden auf jeden Fall mal ruhigere Töne angeschlagen und die Geschichte rund um das lyrische Ich ist makaber wie auch spannend. Eines der wenigen Lieder überhaupt bei denen ich, wie bei einem Buch, das Ende unbedingt erfahren wollte. Sehr gelungen.
Mitternacht, ein Lied auf welches ich mich schon sehr gefreut habe da Mitternacht ja schon in den vorigen Reviews nachgesagt wurde es sei ein sehr gutes Stück und siehe da - ist es auch. Nach dem Lied war das Cover des Albums auch mehr als Verständlich. Elektronik, cooler Rhythmus und Ohrwurmcharakter im Refrain. Richtig gut, besonders weil ich die Elektronik ab und an bei Eisregen gar nicht mal schlecht finde. Schon bei Kai aus der Kiste oder Madenreich fand ich das ziemlich gut, der Einsatz bei Mitternacht ist aber der bis jetzt beste und klingt harmonischer.
Naja, wenn wir schon Nacht haben können wir ja eigentlich auch gleich einen Blick zum Narbenhimmel werfen und den Oststern betrachten. "Was für ein ungewöhnlicher Sound" dürfte wohl mein erster Gedanke gewesen sein. Eisregen präsentieren sich hier, insbesondere gesanglich, von einer recht befremdlichen Seite die aber auf Anhieb gezündet hat. Auch textlich gefällt mir das Lied wirklich sehr gut und hat irgendwie leichten Ewigheim Charakter - zumindest musste ich daran ein wenig denken beim hören.
Nachdem Land lebe die Nadel ja schon eine Überraschung darstellte kommt nun Tod/Untot. Dieser Song ist schon wirklich sehr lange bekannt, zumindest für die, die sich damals die Legacy gekauft haben. Seit dem ist Tod/Untot schon mehrere Male bei mir gelaufen und ich fand den Song die ganze Zeit über sehr gut. Die Albumversion wertet das ganze Lied nochmal um einiges auf und siehe da - gefällt mir gleich noch viel besser. Ich bin auch sehr froh das der philosophische Satz am Ende beibehalten wurde. Was wäre ich bloß ohne diese Erkenntnis. °lach°
Nach vielen Minuten nun der letzte Song. Seele Mein präsentiert sich sehr ruhig und ist lyrisch ein toller Ausklang zum Album. Auch die liebevollen Worte am Ende gaben mir einfach ein beschwingtes und lebensbejahendes Gefühl nachdem das Album vorbei war. Einfach schön Eisregen auch mal von einer liebevollen Seite zu sehen. Auf jeden Fall einer der besten Rausschmeißer, verzeihe mir den Wortdiebstahl Predator, überhaupt.

Was kann man also zusammenfassend sagen? Todestage ist rund um gelungen. Abwechslungsreich bis in die letzte Note und jedes Lied funktioniert super. Es ist nicht ein Song dabei der mir das Bedürfnis gibt auf "Skip" zu klicken oder auch mir das Gefühl gibt nur als Lückenfüller zu funktionieren. Von ruhig bis hart und lyrisch gesehen durchweg Eisregen wie man sie kennt und liebt. Mag es vielleicht noch die Releaseeuphorie sein aber ich würde glatt behaupten das Todestage eines, wenn nicht sogar das, beste Album ist welches Eisregen je herausgebracht hat. Zum Jubiläum nur das Beste!


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FrischFleisch
 Betreff des Beitrags: Re: Userreviews zu Todestage
BeitragVerfasst: 15.11.2013, 18:29 
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Nun will ich auch mal meine Meinung zum Album bzw zu einigen Titel raushauen…

Die Intro find ich super, nur sie hätte für mich persönlich länger sein können. Ich warte da immer noch auf eine Art Mischung aus den Intros von der alten KK, über BB und dem ersten Lied aus WW.
Das Lied „Waldgott“ selbst hat mich dann echt überzeugt doch das Ende… Warum!? Ich frage mich wieso „Eisregen“, die Band für eben die bösen Geschichten, dann versucht Comedy zu machen und einem damit komplett die Stimmung nimmt.
Der Titeltrack hat mich gepackt und ist für mich auch das beste Stück des Albums. Live auch absolut überzeugend gewesen in Peine. Ein großes Lob an die Band!
Zu „DSDSL“
Nun ich muss sagen… ich hatte nicht viele Erwartungen an den Titel und der Anfang ließ mich auch nichts gutes erahnen, doch dann wendete sich das Blatt. Ein wirklich wirklich gutes Lied. Die harten Riffs lassen einen gar nicht mehr los, wow !
„Mitternacht“ ist dann von den restlichen Liedern wieder ein Stück das hängen geblieben ist und einen Platz in meiner Playlist gefunden hat.
„Oh Wie Sie schrie“ war für mich die Hoffnung auf einen Titel in Richtung „Hauch von R.“ aus BB, doch an den Titel (in Sachen düsterer Stimmung) kommt glaub ich kaum ein anderer Titel außer dem „Kleid“ ran. Hier würde ich mich freuen, wenn die Band versuchen würde in der Richtung etwas weder zugehen. Denn gerade in der Richtung ist viel Potential da.

Ich will jetzt nicht noch weiter jedes Lied hier aufzählen, denn die für mich besten Titel hab ich gennant.
Eine Aussage wie „das Beste Album“ werde ich hier nicht treffen, denn ich finde, dass die Band durch Aussagen wie beim Ende von „Waldgott“ die Stimmung einfach wieder rausnimmt. Der eine wird's mögen, der andere nicht. Wenn es lustig sein soll, dann bitte in einem separaten Lied oder Bonustrack.
Ansonsten aber Hut ab! Ein wirklich tolles Album (Ich wäre schon Stolz, wenn ich ein Album überhaupt mal irgendwann selbst veröffentlichen könnte)
Auf gehts MarschMusik steht ja schon in den Startlöchern !


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FrischFleisch
 Betreff des Beitrags: Re: Userreviews zu Todestage
BeitragVerfasst: 15.11.2013, 18:31 
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Ich möchte mich jetzt nicht groß zu den musikalischen Details äußern, sondern einfach nur meine Meinung los werden:
Das Album ist für mich eines der phänomenalsten Alben, die ich jemals hören durfte und hat mich mit allen Songs sehr überrascht, nachdem mir Rostrot nicht so ganz gefallen hat, wie die zwei Vorgänger, die sich nicht nur durch die Texte, sondern auch vor allem durch die musikalische Gestaltung hervorgetan haben.

Todestage ist somit definitiv eines der mE besten Werke, die Eisregen jemals herausgebracht haben!


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 Betreff des Beitrags: Re: Userreviews zu Todestage
BeitragVerfasst: 15.11.2013, 20:11 
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Ich bin gerade erst beim zweiten Durchlauf aber ich habe jetzt schon einen Dauerständer beim Hören. Jedes Lied ist im Gesamtkontext unglaublich geil, die Instrumentalisierung nahe an der Perfektion und die Texte wieder ansprechender als auf "Rostrot". Wenn ich Favoriten rauskristallisieren müsste, würde ich "Waldgott", "Todestag", "Lang lebe die Nadel" und "Mitternacht" nehmen. Aber einfach nur heftig, ich bin mal gespannt, wie "Marschmusik" dann daran anknüpfen will und wünsche einen Release für 2014, damit ich nicht so lange warten muss. x]


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alter Knacker
 Betreff des Beitrags: Re: Userreviews zu Todestage
BeitragVerfasst: 15.11.2013, 22:00 
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Endlich neues Eisregen Material!
Die Aufmachung der CD ist wie immer Spitze.
Cover und Bandfotos sind sehr gelungen und machen sich gut im booklet.
Einzig beim A5 Format hätte ich noch etwas mehr erwartet, aber es ist ok.
Der Eröffnungssong schafft mit der Geige wirklich eine Einzigartige Atmosphäre, die leider am Ende des Tracks zerstört wird.
Ich kann mich da Kolleteralschaden nur anschliessen, mit diesem "Comedy" element konnte und werde ich mich nie so recht anfreunden können.
Da macht man so ein geniales Lied und "versaut" absichtlich den Schluss?!
Ist sicher geschmackssache, ich fands wirklich unpassend und schade für den Song.
Egal, weiter gehts mit Todestag.
Ein absoluter Eisregen-Hit!
Dieses Lied hat einfach alles was ein Eisregen Song braucht.
DSDSL, der Titel hatte mich schon bei der Veröffentlichung nachdenklich gestimmt.
Ich fand das wirklich ziemlich albern, aber der Song zündete bei mir sofort.
Der Gesang, das Tempo, alles passt sich gut zusammen.
Hier wiederrum finde ich den Humor zu beginn des Songs passend...musste schon sehr schmunzeln.
Höllenfahrt ist einfach nur der pure Wahnsinn.
Freut mich das Panzerkreutz offensichtlich spuren hinterlassen hat.
Der Eisregen Übersong!
Bei Lang lebe die Nadel muss ich gestehen das ich mich erst rein hören musste.
Aber nach einigen durchläufen ist das wirklich ein krasser Ohrwurm.
Familienbande geht wieder ordentlich nach vorne, Top, mehr kann man nicht sagen.
Oh wie sie schrie ist eine langsamere Nummer, die mir gut gefällt, mit der Zeit aber etwas nachgelassen hat.
Mitternacht ist wirklich das Sahnehäupchen des Albums.
Diese Melodie und der absolut Überragende Text schaffen etwas ganz grosses.
Oststern am Narbenhimmel kann auch Überzeugen, ist jetzt aber nicht meine Lieblingsnummer der CD.
Tot/Untot ist in dieser fertigen Version sogar noch besser.
Hier sieht bzw. hört man sehr gut wie sich ein guter zu einem genialen Song mausert.
Seele mein ist ne ruhige, atmosphärische Nummer die mir bis zur mitte gut gefällt, danach wird es sogar noch besser.
Dieses Ende, das gespochen und geflüsterte ist einfach der Perfekte schluss für Todestage.
Aber halt, da fehlt noch das Eisenherz.
Wirklich cool was M.s Sohnemann da abliefert.
Den Text hätte man eigtl. auch so übernehmen können. ;)
Q. macht seine Sache echt gut.

So, was ist also mein Fazit?!
Todestage hat es geschafft das Niveau von Rostrot zu halten und sogar noch einen drauf zu setzen!
Die Songs sind schneller und härter.
Verfluchte Scheisse, lasst die Geige nie wieder weg!
Auf Todestage ist sie perfekt integriert, nicht zuviel und nicht zu wenig - einfach immer an der richtigen Stelle.
Die Blutkehle ist auf TT wirklich Dominierend, was mich extrem freut.
Auch dies sollte man, meiner Meinung nach, beibehalten.
Negativ finde ich nach wie vor die Spasselemente wie eben bei Waldgott.
Da mit der Witzigkeit aber gespart wurde macht das nur einen kleinen Makel an einem sonst Fantastischen Album.
Wenn ich nur noch einen Wunsch äussern dürfte, so wäre es das der ein oder andere Text in Zukunft gerne wieder Brutaler werden dürfte.
Es fließe Blut!!! ;)
Nachdem Rostrot von mir 10/10 bekommen hat kann ich nicht anders als Todestage ebenfalls die Bestnote zu verpassen:
10/10


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<span style="color:yellow">gelbe Karte</span>
 Betreff des Beitrags: Re: Userreviews zu Todestage
BeitragVerfasst: 16.11.2013, 10:53 
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Ich machs kurz

Waldgott - EPISCH! 13 von 10 Punkten
Todestag - Haut rein der Song, Songtext ist auch genial. 10 von 10 Punkten
DSDSL - Ganz unterhaltsam, nicht wirklich mein Stil. 8 von 10 Punkten
Höllenfahrt - Herrlich flott, Schöner Black Metal-Touch. 10 von 10 Punkten
Lang lebe die Nadel - Schöner Ohrwurm. 9 von 10 Punkten
Familienbande - Geiler Song. Erinnert mich an den Schakal. 9 von 10 Punkten
Oh wie sie schrie - Schöne Melodie. 10 von 10 Punkten
Mitternacht - Gutes Lied aber ist nicht so meins. 7 von 10 Punkten
Oststern am Narbenhimmel - EINFACH GÖTTLICH! 12 von 10 Punkten
Tot/Untot - Klasse was ihr da noch draus gezaubert habt, gut zum tanze. 11 von 10 Punkten
Seele mein - Schönes Lied, Ab 3:30 einfach nur geil! 11 von 10 Punkten

Eisenherz - GROßEN RESPEKT an QUENTIN! Das ist ein Nachwuchs...


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kleiner Tölpel
 Betreff des Beitrags: Re: Userreviews zu Todestage
BeitragVerfasst: 16.11.2013, 13:32 
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Moin,

also ich werde es auch etwas kürzer halten, sonst liest es eh keiner !!!

Waldgott - Starker Opener der Scheibe, genialer Text, sehr gute Gitarrenarbeit, nur das Ende ist ärgerlich, aber auch anders, bekommt 8/10

Todestag - Einfach nur stark, kommt auch LIVE richtig genial, wird wohl einen festen Bestandteil in zukünftigen Sets bekommen, der Text ist Klasse, selbst meine Frau musste schmunzeln und meinte nur wie kommt man auf so etwas 10/10

DSDSL - Der Titel ist schon richtig abgefahren, dazu kommt das hier M.Schirnc (Pungent Stench, Hollenthon, Kreuzweg Ost und Zombie INC) mit von der Partie ist, der Text passt und ist schön sarkastisch, nur Musikalisch packt mich der Song bis jetzt noch nicht. 7/10

Höllenfahrt - Der Song der mir bis jetzt am wenigsten Zusagt aber der wird sich entwickeln 5/10

Lang lebe die Nadel - Ja, denn kannte man ja schon und er ist richtig gut, Textlich und Musikalisch, setzt sich im Ohr fest, kommt auch LIVE gut zur Geltung 10/10

Familienbande - Hier stimmt wieder alles, Text, Musik STARK 10/10

Oh wie sie schrie - Ruhig, geniale Melodie die sich festsetzt und einen guten Text obendrauf 10/10

Mitternacht - entwickelt sich zum Ohrwurm, die Eröffnung des Songs bekommt man nicht mehr aus dem Kopf, textlich wiederum Perfekt das Selbe gilt für die Musik, Konnte mich Live sogar noch besser packen wie auf Scheibe 10/10

Oststern am Narbenhimmel - Genial, schöne Melodie und ein sau starker Text RESPEKT 10/10

Tot/Untot - Auch ein bekannter Song, der sich aber gegenüber der Sampler Fassung stark verbessert hat, gefällt mir in der "Neuen" Fassung bedeutend besser 9/10

Seele mein - Auch ein Epischer Song der in der Mitte richtig stark wird 10/10

Eisenherz - Klasse, Respekt an denn Sohn von Herrn Roth, steht ja dem Vater in fast nichts nach und wenn er denn Text wirklich "fast komplett" selbst geschrieben hat, kann man nur denn Hut ziehen. Gerne mehr davon, eine Duett wäre auch nett.

MFG


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FrischFleisch
 Betreff des Beitrags: Re: Userreviews zu Todestage
BeitragVerfasst: 16.11.2013, 22:00 
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15.11.2013, 13:27
Beiträge: 40
was schon früher in meinem Verstand um Anerkennung gerungen hat > wie kann man Wertungen ala 11 ... 12 ... 13 / 10 abgeben, ohne sich als Anhänger der geistigen Niederflur outen zu wollen...bitte, liebster Schakalbomber, erkläre mir deine Welt!

x]


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FrischFleisch
 Betreff des Beitrags: Re: Userreviews zu Todestage
BeitragVerfasst: 16.11.2013, 22:14 
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25.06.2012, 13:44
Beiträge: 62
Wohnort: Karlsruhe
So, dann möchte ich auch mal meinen Senf zur KKTH-Edition abgeben. Es wird ein ausführlicheres Review werden, in dem ich auf das komplette Album, also nicht nur auf die Musik, eingehe, auch wenn ich jetzt schon weiß, dass ich darin nicht sonderlich gut bin. Auf eine Punktvergabe verzichte ich bewusst, da ich schon genau weiß, was dabei rauskommen würde.
Leider scheint kein BB-Code (mehr) zu funktionieren, aber ich gebe mir Mühe, es trotzdem Übersichtlich zu halten.

Zuerst einmal möchte ich etwas zu dem Inhalt der KKTH-Edition sagen:
Folgendes findet sich im Paket:
-Plastikflöte mit Eisregen-Schriftzug: Ich finde das ein richtig nettes Gimmick und eine nette Entschädigung zu dem Grund der Verschiebung des Albums, auch wenn die Qualität nicht die Beste ist.
-Autogrammkarte im TT-Stil: Das ist eine nette Zugabe, mit der ich nicht gerechnet habe, da ich davon ausging, dass ich nur den Patch erhalte, umso willkommener ist diese Autogrammkarte, da es für mich die allererste von Eisregen ist.
-TT-Patch: Der Patch fühlt sich von der Verarbeitung her sehr wertig an und auch das Motiv macht einiges her, auch wenn ich für den Patch wahrscheinlich keine Benutzung finden werde, einen Ehrenplatz hat er trotzdem schon.

Nun kommen wir zu der Aufmachung des Albums:
Das Cover finde ich richtig genial, schon alleine wegen der Tatsache, dass es nach langer Zeit mal wieder von Yantit gezeichnet wurde. Bildlich passt es sich perfekt den auf dem Album befindlichen Liedern an.
Das Booklet gefällt mir ebenfalls sehr gut und auch die Bandfotos passen, wie das Cover, perfekt zum Rest des Albums. Nett finde ich auch die Illustration von Frau N.Feind.
Mir kommt es insgesamt aber sehr, sehr leer vor, was womöglich auch an den fehlenden Texten liegt. Es macht aber trotzdem einen guten Eindruck.

Zu den Liedern:
Waldgott:
Das Geigenintro finde ich persönlich richtig genial, da es einen sofort an die alten Eisregen-Zeiten erinnert, auch passt es richtig gut zu dem Rest des Liedes, da es bereits beim ersten Geigenstreich eine richtig düstere Atmosphäre aufbaut.
Die Härte und das Tempo des Songs steigert sich von Minute zu Minute immer mehr, die Härte wird immer wieder durch Gitarren-Soloparts und Geigeneinsätzen gelockert.
Der Keyboard-Part hat mich irgendwie sofort an „Erlösung“ erinnert.
Das komplette Stück finde ich sehr, sehr gut gelungen und macht als Opener Freude auf das restliche Album.
Allerdings muss auch ich das Ende bemängeln, da es einfach den kompletten Song ins Lächerliche zieht.

Todestag:
Hier halte ich mich mal kurz: Auch in diesem Stück setzt sich die Mischung aus harten Gitarrenriffs und Geigenparts fort, was mir persönlich richtig gut gefällt. Auch Textlich finde ich dieses Stück ebenfalls sehr interessant.

DSDSL:
Der Song hat etwas gebraucht, bis er bei mir zünden konnte.
Die Stimmen am Anfang sind sogar passend, auch wenn man sie sich hätte sparen können.
Textlich wird meine Meinung über Sendungen wie „DSDS“, etc. vertreten.
Musikalisch muss ich sagen, dass mich die Gitarrenriffs und Soloparts anfangs überhaupt nicht angesprochen haben, da sie einfach untypisch für Eisregen sind, mittlerweile kann ich damit leben, ich muss allerdings sagen, dass der Song insgesamt der Schwächste ist.

Höllenfahrt:
Diesen Titel finde ich wieder richtig stark, da er etwas Black-Metal-mäßiges hat und ich persönlich Fan verschiedenster Black-Metal-Bands bin.
Auch wenn ich so was von Eisregen nicht erwartet hätte, hört man Eisregen doch noch stark raus – was auch gut so ist.

Lang lebe die Nadel:
Dieser Track lief bei mir schon rauf und runter, als das Video veröffentlicht wurde und ich finde ihn heute immer noch genauso genial wie am ersten Tag.
Textlich mag er zwar nicht so ganz zu Eisregen passen, musikalisch dafür umso mehr. Dieser Song erinnert Dank der Bratsche auch wieder an ältere Stücke. Ich finde, die langsameren Eisregen-Stücke haben eh etwas Besonderes.

Familienbande:
Anfänglich erinnert mich der Song sofort wieder an „Höllenfahrt“, was dem Stück, wie bereits bei „Höllenfahrt“ erwähnt, zugutekommt, wenn es nach meinem Geschmack geht.
Viel mehr Worte möchte ich hier auch nicht verlieren und komme sofort zum nächsten Song

Oh wie sie schrie:
Schon der Anfang baut durch die geniale Melodie und dem Text Spannung auf und bereitet mir persönlich Gänsehaut, der Mittel- und Endteil verstärkt das Ganze nur noch.
Das ist für mich eine der besten Eisregen-Balladen. Hier passt einfach alles zusammen – der Text, die Melodie, einfach alles.

Mitternacht:
Wie bereits von einigen erwähnt, findet man hier relativ viele Rammstein und Ewigheim-Einflüsse, schießt aber nicht am Eisregen-Feeling vorbei. Gerade die Elektro-Einflüsse bringen hier sehr viel Abwechslung rein, auch wenn es für meinen Geschmack manchmal fast schon zu viel ist.
Aber alles in Allem ist es ein sehr gelungenes Lied, es geht einfach sofort rein und bleibt drinnen.

Oststern:
Oststern vermittelt bei mir wieder ein ähnliches Feeling wie „Oh wie sie schrie“
Das Keyboard, die Bratsche, die Gitarre, das Schlagzeug, der Gesang, das passt einfach wunderbar zusammen, und ihr werdet wohl schon erkannt haben, dass es mir die langsameren Songs besonders antun.

Tot/Untot
Schon die Lagacy-Version hat mir richtig gut gefallen und meine Vorfreude auf das Album geweckt.
Aber es hat sich bis zur endgültigen Version wirklich einiges getan und es klingt umso besser.
Hier kommt Roths Gesang besser zum Ausdruck als je zuvor. Und auch der Text ist wieder typisch für Eisregen.

Seele Mein:
Ja, was gibt es zu diesem Stück großartig zu sagen. Es ist für mich ein perfektes Outro und gerade den Text am Ende finde ich richtig genial.

Eisenherz:
So, dann kommen wir zu guter Letzt zum Bonussong. Ja, zur Musik gibt es nichts anderes zu sagen als bereits zu „Mitternacht“ gesagt wurde. Textlich passt es natürlich nicht zu Eisregen, klar. Aber es hat trotzdem seinen Platz im Album verdient. Zumal ich die gesangliche Leistung vom „kleinen Roth“ für sein Alter beachtlich finde. Da ist auf jeden Fall noch Potential nach Oben vorhanden. Und wer weiß, vielleicht wird er M. ja mal ablösen, wenn dieser in die Jahre gekommen ist. *lach*

Abschließend bleibt zu sagen, dass das gesamte Album wirklich sehr gelungen ist und durchaus an das insgesamt sehr beliebte KK-Album anknüpfen kann.


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Mitglied "Innerer Kreis"
 Betreff des Beitrags: Re: Userreviews zu Todestage
BeitragVerfasst: 17.11.2013, 18:50 
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Sodale. Aus dem Urlaub zurück und eine nette Nachbarin hat das Paket angenommen. Es ist völlig intaktund enthielt die Nummer 111 und die Nummer 112. Ich behalte natürlich die Nummer 112 und werde damit der beliebteste Feuerwehrmann allser Zeiten sein :D - meine Schwester muss sich mit 111 begnügen. Aber auch eine schöne Zahl.

Die Flöte werde ich heute Abend durch meine Freundin blasen lassen - die Plastikdinger mit dem ER Schriftzug finde ich aber auch sehr gut --> http://www.youtube.com/watch?v=iRmkF3VgYVU

Patch und Autogrammkarte gefallen natürlich auch.

Kommen wir zum Wichtigsten, der Musik:

Walgott
Es beginnt düster und ich finde fast ein wenig doommäßig. Das gefällt mir gut. Diese grimmige Knurren von M. gefällt mir auch ausnehmend gut. Textlich mag ich den Song auch - ein starker Opener. Daumen hoch.

Musikalisch angenehm hart/düster. Wie gesagt ich finde es geht fast Richtung Doom - ich denke das Ende hätte man sich schenken können. Reißt mich irgendwie raus.


Todestag
Todestag ist für mich eines der Highlights auf dem Album. Gefällt mir ganz ausgezeichnet. Kann ich mir sehr gut live vorstellen und es geht direkt ins Ohr. Zauberhaft.


DSDSL
Das Intro ist ein großes :herz: bei dem Titel habe ich allerdings schon bei Ankündigung gedacht "Naja ... mal sehen, was das wird." Und so ist es für mich auch. Irgendwie geht mir der Track gar nicht ins Ohr. Ich finde ihn weder gut noch schlecht - er ist da.


Höllenfahrt
Hier habe ich mich fast erschreckt. Erinnert mich sehr an Panzerkreutz. Ich bin bei dem Song noch nicht ganz sicher, was ich davon halten soll. Er gefällt mir textlich sehr, musikalisch bin ich mir unschlüssig. Ich denke da muss ich mich noch reinhören, der zündet später noch.


Lang lebe die Nadel
Interessantes Thema und der Umgang damit hat mich etwas erstaunt - ich hätte da irgendwie auf eine andere Sicht getippt. Mir gefällt der Song extrem gut, schon im Clip der ja veröffentlicht wurde, wippte mein Köpflein sanft mit. Die finde die Pausen, die immer mal wieder drin sind sehr nett. Song insgesamt auf jeden Fall gut.


Familienbande
Tja ... bei dem Sing ist es ein wenig wie bei Höllenfahrt nur, dass ich den Text irgendwie nicht so geil finde. Find ich okay.


Oh wie sie schrie
Ein großer Herz dafür! "Oh wie sie schrie" ist mein zweites großes Highlight auf dem Album. Von dem Ding bin ich hin und weg!


Mitternacht
Gefällt mir ebenfalls ganz ausgenommen gut. Ich finde sowohl Text, als auch Musik sehr nett. M. singt das auch auf eine Art und Weise, die ich perfekt für den Song finde. Toll!


Oststern
/Der/ Knaller.

Ich liebe diesen Song, ich kann inzwischen den Text auswendig und möchte mit diesem Lied gern schlafen. Es ist imho eines der besten Eisregenlieder überhaupt. Dazu kann ich gar nicht mehr sagen: Ich liebe es.


Tot - Untot
Auf dem Legacy Sampler fand ich es schon gut. Hier nochmal irgendwie besser - ich mag es nach wie vor. Hatte mich damals ausführlich dazu geäußert.


Seele mein
Ebenfalls ein sehr cooler Song, der mir sehr viel Spaß macht. Ich finde es vielleicht ein ganz kleines bisschen zu langsam.


Eisenherz (Bonus)
Musikalisch der Hammer. Textlich ebenfalls ziemlich klasse. Ich würde das ehrlich gesagt gerne nochmal von M. gesungen hören - so finde ich es gut (und da ist viel Potential beim Q.). Mit M.'s Stimme wäre es der Wahnsinn, denke ich.



Alles in allem finde ich "Todestage" ein sehr gutes, aber kein überragendes Album. Ich habe hier und da den Eindruck, dass man zuviel wollte. Die Mischung dieser vielen Stilrichtungen sorgt bei mir ein wenig dafür, dass ich in das Album nicht so richtig reinkomme. Irgendwie baut sich keine eindeutige Stimmung auf - das kann man mögen oder, wie ich, eher nicht.

Ich mag es - Rostrot mag ich aber mehr :D

Ganz nebenbei gefragt: Sollte "Oststern" nicht mal den Zusatz "am Narbenhimmel" haben, oder irre ich mich da?


//edit:

Irgendwie liest sich mein Beitrag recht negativ - finde ich.

Das ist so nicht gemeint. Ich mag das Album, aber mich stört das, was Predi als "Spagat" beschreibt. Ich finde das Album hat keine durchgängige Stimmung und das mag ich halt sehr gern. Für mich ist es zuviel Abwechslung. Die Songs für sich genommen finde ich fast alle ziemlich gut. Aber als Gesamtwerk funktioniert das Album für mich nicht so gut wie Rostrot oder Schlangensonne (oder auch andere Alben)!


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